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Parken in gebührenpflichtigen Parkzonen: Vergleich der Preise weltweit

Picodi14. Dezember 2021

Es gibt wahrscheinlich keine Stadt auf der Welt, wo jeder kostenlos parken könnte. In Gebieten mit hoher Nachfrage, aber wenig Parkplätzen, führen die Stadtverwaltungen eingeschränkte und gebührenpflichtige Parkzonen ein.

Das Picodi.com Analyse-Team hat untersucht, wie viel das Parken eines Autos in 48 Haupt- und Großstädten auf der ganzen Welt kostet und wie hoch die Vergünstigungen für die Bewohnerinnen und Bewohner sind.

In diesem Bericht wurden Kosten für eine Stunde Parken auf der Straße an einem Wochentag in Gebieten mit gebührenpflichtigen Parkzonen und für Anwohnerparkkarte für die Bewohner dieser Gebiete berücksichtigt.

Kosten für das Parken pro Stunde

Von den in dieser Studie untersuchten Städten ist die britische Hauptstadt die teuerste. Der Preis für eine Stunde Parken in London beträgt bis zu 9,9 €. In Amsterdam zahlt man 7,5 € für eine Stunde Parken in der Innenstadt, ebenso wie in der norwegischen Hauptstadt Oslo.

Der Gebührensatz pro Stunde kann je nach der Nachfrage nach Parkplätzen an einem bestimmten Ort variieren. In der Regel gilt: Je weiter vom Zentrum entfernt, desto niedriger der Satz.

In Zürich muss man für das Parken zwischen CHF 1 und CHF 6 pro Stunde bezahlen. Preis variiert je nach Parkzone.

Die günstigste Stadt im Ranking ist die armenische Hauptstadt Jerewan, wo eine Stunde Parken in der gebührenpflichtigen Parkzone nur 0,18 € kostet.
PARKGEBÜHREN IN VERSCHIEDENEN STÄDTEN WELTWEIT

Kosten für Anwohnerparkkarte

Wer in einer gebührenpflichtigen Parkzone wohnt, erhält in der Regel Vergünstigungen: Er/sie kann ohne Zeitbegrenzung und zu günstigeren Preisen parken, sofern er/sie dauerhaft in der Stadt wohnt und dort Steuern zahlt.

In 5 der 48 Städte, die in diesem Ranking aufgeführt sind, können die Einwohner ihr Auto kostenlos in einer Straße mit Parkuhr parken, solange sie in der Nähe ihres Wohnsitzes parken. Dazu gehören Lissabon, Buenos Aires und Mexiko-Stadt.

Autofahrer in Zürich, die in einer gebührenpflichtigen Parkzone wohnen und dort gemeldet sind, können eine Anwohnerparkkarte beantragen, die CHF 300 für ein Jahr kostet.

Eine Anwohnerparkkarte kostet in Prag je nach Zone zwischen 24 € und 47 €, in Berlin 10,20 €, und am teuersten ist in Stockholm (zwischen 357 € und 1 309 €), Riga (zwischen 300 € und 1 020 €) und Amsterdam (zwischen 32 € und 567 €).

In 6 der 48 untersuchten Städte erhalten die Einwohner keine Ermäßigung. Sie müssen einen Garagenplatz kaufen, sich einen freien Platz außerhalb der gebührenpflichtigen Parkzone suchen oder Anwohnerparkkarte unter den allgemeinen Bedingungen beantragen. Zu diesen Städten gehören New York, Kiew und Minsk.

Bemerkenswert ist, dass die gebührenpflichtigen Parkplätze selten die gesamte Stadt umfassen. In Warschau beispielsweise sind nur 8% des Stadtgebiets eine Parkzone, in Wien – 25%, in Prag – 21%, in Berlin – 5%. Die Ausnahme ist Paris, wo die Parkzone die gesamte Stadt umfasst.

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Methodologie und Datenquellen

Diese Studie berücksichtigt die Preise für das Parken in den gebührenpflichtigen Parkzonen an Wochentagen für eine volle Stunde oder für die erste Stunde sowie die Preise für Anwohnerparkkarte. Etwaige Vergünstigungen wie die für Besitzer von Elektro- oder schadstoffarmen Fahrzeugen, für Behinderte usw. nicht berücksichtigt werden.

Die Preise stammen von den Websites der Stadtverwaltungen oder Einrichtungen, die die gebührenpflichtigen Parkzonen verwalten. Eine Liste der Städte und Einrichtungen finden Sie unter diesem Link.

Die Größe der Zonen wurde mit Hilfe des Kartografietools Google Earth im Verhältnis zur Fläche der Städte berechnet.

Die Währungen wurden mit dem durchschnittlichen Wechselkurs vom November 2021 laut Google Finance umgerechnet.

Öffentliche Nutzung

Die in dem Bericht dargestellten Infografiken und statistischen Daten können sowohl für kommerzielle als auch für nichtkommerzielle Zwecke unter Angabe des Autors der Studie (Picodi.com) und eines Links zu dieser Unterseite frei verwendet werden. Sollten Sie Fragen haben, können Sie uns gerne kontaktieren: research@picodi.com.